24h-Schicht der Jugendfeuerwehr (13./ 14.09.2014)

Seit einigen Jahren wird der Hype um 24h-Schichten, manchmal auch Berufsfeuerwehrtag immer größer. Bei solchen Übungen der besonderen Art verbringen die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Betreuern über 24 Stunden im Gerätehaus ihrer Feuerwehr und müssen von den Jugendverantwortlichen sorgfältig vorbereitete und meist realitätsnahe „Einsätze“ bewältigen.

Am letzten Sommerferienwochenende fand die 4. Auflage einer solchen Großübung für die Jugendfeuerwehr der Stadt Greding statt. Die insgesamt 16 Anwärter mussten sich in 5 Szenarien, darunter zwei Brände und drei Technische Hilfeleistungen beweisen. Nachdem sich die Teilnehmer bei einem kleinen Frühstück stärken konnten, folgte die Einteilung der Mannschaft, sowie deren Gruppenführer auf die jeweiligen Großfahrzeuge für den Vormittag. Beim ersten Vorfall musste ein eingeklemmter Arbeiter mittels Hebekissen befreit werden. Angenommen war ein Arbeitsunfall, wobei eine Person unter einem Heckgewicht eines Traktors eingeklemmt wurde. Ein ausgiebiges Mittagessen, gefolgt von einer Auffrischung in Erster Hilfe durch einen aktiven Feuerwehrkameraden, sowie ein Brand eines landwirtschaftlichen Nebengebäudes zwischen Greding und Mettendorf füllten das Programm am Nachmittag. Während mehrere Trupps ausgerüstet mit Atemschutzgeräte-Attrappen die Brandbekämpfung im inneren des verrauchten Gebäudes vornahmen, staute der Rest der Mannschaft einen nahegelegenen Bach für weiteres Löschwasser auf. Vor dem Abendessen musste noch eine Verletzte Person aus einer Grube gerettet werden. Viel zu tun hatte die Jugendfeuerwehr am späten Abend. Ein Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen wurde am Gredinger Festplatz vorbereitet. Mit Hydraulischen Rettungsgeräten mussten die Insassen des verunfallten Fahrzeuges befreit werden. Ein verdientes Ende hatten die Nachwuchskräfte, nachdem sie gegen drei Uhr am ehemaligen Schrottplatz zu mehreren brennenden Palletten gerufen wurden.

 

 

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